Biodiversität ist oftmals noch ein Nischenthema im öffentlichen Diskurs. Damit sie kulturell, wissenschaftlich, wirtschaftlich, politisch und sozial eine größere Rolle in der Öffentlichkeit spielt, braucht es zum Beispiel Journalist*innen, die fachlich kompetent sind und Projekte verfolgen, die in Redaktionen und auf SocialMedia-Plattformen erfolgreich sind. Die Riff freie Medien gGmbH fördert freiberufliche Journalist*innen in den Bereichen Recherchen, Qualitätssicherung, Bildung und internationale Kooperation. Übergeordnetes Ziel ist es, mit dem Qualitätsjournalismus das demokratische Gemeinwesen zu stärken.
Im DBU-Projekt wird ein Journalismus-Lab, also eine Workshopreihe, zum Thema Biodiversität durchführt, bei dem sich Journalist*innen schwerpunktmäßig mit dem „Wert der Natur“ auseinandersetzen sollen. Es geht dabei um Leitfragen wie: Wie groß ist der „Wert der Natur“? Welche Schäden drohen ihm? Wie gehen Politik, Wirtschaft und Verbraucher*innen heute und künftig mit dem „Wert der Natur“ um?
Zwölf geförderte Journalist*innen sollen eine Gruppe bilden, die sich gemeinsam in das Thema einarbeitet und zugleich jeweils eigenständig Rechercheprojekte verfolgt. Die Weiterbildung besteht aus einem zweitägigen Onlineworkshop im Frühjahr 2025, sechs zweistündigen Online-Veranstaltungen im Lauf des Jahres und einem eintägigen Abschlussworkshop.
Noch bis zum 20. März 2025 kann man sich bewerben. Alle Informationen zur Ausschreibung unter: https://www.riff-gemeinnuetzig.de/ausschreibungen