Film ab für Biodiversität: Studierende erklären komplexes Thema im Videoformat

Die Europa-Universität Flensburg setzt sich mit dem DBU-Projekt „Dimensionen der Diversität“ dafür ein, die komplexen Zusammenhänge der Biodiversität zu vermitteln. Durch einen selbst erstellten Videocontent sollen das Umweltbewusstsein gefördert und die Dringlichkeit des Themas verdeutlicht werden.

Im Vorhaben entwickeln 80 bis 100 Studierende kurze Lehrfilme (3 bis 15 Minuten) aus journalistischer Perspektive zu verschiedenen Aspekten der Biodiversität, darunter ökologische Diversität, Artenvielfalt und intraspezifische Variation in Genotyp und Phänotyp. Die Hauptzielgruppen sind Schüler*innen der Sekundarstufe I aller Schulformen, insbesondere in den Fächern Biologie und Naturwissenschaften, sowie Lehramtsstudierende im Fach Biologie. Jedes Video bietet eine eigenständige Informationseinheit, soll aber in ein strukturiertes Gesamtwerk eingebunden werden. Die Filme werden auf der Homepage des Instituts sowie auf YouTube veröffentlicht.

Das Rahmenkonzept der Lehrfilme auf drei Ebenen:

1. Ebene: Einführung und Übersicht

Geplant sind vier Lehrfilme: Der erste bietet eine Einführung in das Thema Biodiversität, während die drei weiteren Filme jeweils eine der drei Ebenen der Biodiversität behandeln – ökologische Diversität, Artenvielfalt und innerartliche bzw. genetische Diversität.

2. Ebene: Größere Themenbereiche

In der zweiten Ebene werden zentrale Themen der Biodiversität kompakt in Videos dargestellt. Unter „ökologische Diversität“ fallen beispielsweise verschiedene Lebensräume, während „Artenvielfalt“ sowohl auf Organismengruppen als auch auf Lebensräume bezogen wird, einschließlich Bedrohungen und Schutzmaßnahmen.

3. Ebene: Einzelthemen

Die Filme der dritten Ebene vertiefen Inhalte der zweiten Ebene anhand exemplarischer Beispiele. So werden etwa verschiedene Habitate der Nordseeküste detailliert vorgestellt.

Ein zusätzliches Modul „Ethik und Nachhaltigkeitsjournalismus sowie Wissenschaftskommunikation“ wird gemeinsam mit den Studierenden entwickelt. Es behandelt den Umgang mit Quellen, Daten und Informationen sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz.