Förderthema 1: Instrumente und Kompetenzen der Nachhaltigkeitsbewertung sowie Stärkung von Nachhaltigkeitsbewusstsein und -handeln
Die Nachhaltigkeitsbewertung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen ist eine große Herausforderung. Diese besteht darin, auf Basis von Indikatoren Entscheidungshilfen für die Bewertung von Nachhaltigkeit zu entwickeln und anzuwenden. Die Vermittlung von entsprechenden Kompetenzen und systemischen Zusammenhängen sowie die Förderung von Bewusstsein und Handeln im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind die Voraussetzung für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Dabei sollen auch Fragen zu leitenden Werten und ethischen Grundhaltungen berücksichtigt werden. Hierzu bedarf es der Entwicklung neuer Methoden und Instrumente der Kommunikation, des Lernens, des Dialogs und der Beteiligung, die insbesondere auch auf Kinder und Jugendliche zielen.
Förderfähig sind insbesondere:
- Maßnahmen zur Identifikation und Entwicklung praxistauglicher Nachhaltigkeitsindikatoren;
- Entwicklung, Optimierung und Erforschung praxisgerechter Methoden und Konzepte der Nachhaltigkeitsbewertung;
- Maßnahmen zur Entwicklung und Stärkung von Nachhaltigkeitskompetenzen insbesondere bei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren;
- neue Methoden und Ansätze zur Vermittlung systemischer Nachhaltigkeitszusammenhänge und -ziele insbesondere in Schulen, Hochschulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen;
- neue methodische Zugänge zur Entwicklung und Stärkung von Nachhaltigkeitsbewusstsein insbesondere bei Kindern und Jugendlichen;
- Entwicklung und Optimierung transformativer Methoden zur Stärkung von Nachhaltigkeitshandeln und Beteiligung (z. B. Citizen Science, Reallabore);
- Entwicklung und Erprobung digitaler Methoden und Techniken in der Nachhaltigkeitsbildung.
Regelmäßig nicht förderfähig sind:
- Künstlerische Projekte wie Kunstausstellungen, Performances, Theater-, Musik- und Tanzprojekte, Videoinstallationen, Festivals usw.
- Etablierte, regelmäßig wiederkehrende Fach- und Jahrestagungen, Fest- und Jubiläumsveranstaltungen von Verbänden, Vereinen, Hochschulen und Unternehmen sowie Nachhaltigkeitstage, studentische Fachtagungen und Symposien
- Einrichtung neuer Umweltlernstandorte
- Lehrpfade
- Bildungsprojekte im Kontext von regionalen, Landes-, Bundes- und internationalen Gartenschauen
- Kampagnen zu Öffentlichkeitsarbeit, Informationsvermittlung, Awareness rising
- Einzelgärten sowie auch sogenannte Weltäcker
- Schulgärten sowie Schul- und Kindergartenumgestaltungen
- Projekte, die auf die Einrichtung, Erweiterung oder Neugestaltung von Internetauftritten/Webseiten zielen
- Green Office Konzepte, z. B. an Hochschulen
- Finanzierung von Dienstleistungen/Programmen Dritter an Schulen, Kindergärten o. ä.
- Maßnahmen fachlicher Beratung zu Umweltfragen
- Etablierte, regelmäßig wiederkehrende Austauschprogramme, Klassenfahrten und Begegnungsreisen
Im Regelfall greifen bei derartigen Projekten Ausschlussgründe ein und/oder eine Förderung entspräche nicht dem satzungsgemäßen Zweck der DBU (siehe Förderleitlinien).
Projektbeispiele aus diesem Förderthema:
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Ergänzend zur Projektförderung vergibt die DBU auch Promotionsstipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Fellowships für Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus Mittel- und Osteuropa (MOE).
Kontakt
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Abteilungsleitung
+49 541 9633-400
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Formale Bildung und Zivilgesellschaft
+49 541 9633-430
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Berufsbildung und Konsum
+49 541 9633-440
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: Informelle Bildung und Medien
+49 541 9633-432
DBU: Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz, Internationale Förderung: MINT-Bildung und Nachhaltigkeitsbewertung
+49 541 9633-410
Dr. Susanne Wiese-Willmaring
DBU: Umweltforschung: Lebensmittel
+49 541 9633-360